Barfuß Durch Die Sterne
Es sind die Zeilen, die man hofft nie zu schreiben
Geboren aus Stille, genahrt vom Verlust
Die Zeit hielt den Atem an
Wahrend dein Blick langsam im Nichts versank
Ich stand da,
zwischen Sekunden,
die zu Ewigkeiten wurden
Wahrend dein Licht
Lautlos verlosch
Ein kalter Wind zog durch mein Innerstes
Als ob die Welt kurz innehalt
Ein Riss ging durch mein Wesen
Und deine Stimme wurde zur Erinnerung
Ich trage dich
Unter der Haut
Ein Teil von dir
Der nie vergeht
Und ich rufe deinen Namen
In Hallen aus Nebel und Eis
Doch er verhallt
Wie der letzte Hauch
Der dir entrann
Und ich rufe deinen Namen
In Hallen aus Nebel und Eis
Doch er verhallt
Wie der letzte Hauch
Der dir entrann
Jetzt gehst du
Barfuß durch die Sterne
Ich bleibe
Zwischen den Welten
Arktis
Ich erinnere mich nicht mehr
An das letzte Mal, als meine Hande noch warm waren
Alles, was ich beruhre
Wird zu Eis oder Staub
Ich habe aufgehort zu zahlen -
Die Tage, die Verluste
Und auch wenn sich der Fruhling zeigt,
Wird's in meinem Herzen Winter bleiben
Fur immer
Die Baume schreien im Frost,
Doch niemand hort mehr hin.
Auch ich habe zu oft gehorcht
Und mich trotzdem nicht in ihnen gefunden
Der Himmel hangt tief,
Wie ein letzter Gedanke,
Der zu schwer war zum Sprechen
Und die Stille
Hat mich langst umarmt
Bevor ich sie je gekannt hab
Ich laufe
Seit Stunden
Seit Jahren
Schon immer
Ich habe mich in deinem Schweigen gesucht
Und nichts gefunden
Und ich schreie
Nicht, weil es jemand horen soll
Nur, weil es so weh tut,
So still zu sein
Ich hab mich selbst im Frost verloren
Zwischen all den Gedanken,
Die nie zuruckkamen
Vielleicht ist das hier alles,
Was von mir ubrig bleibt
Ein Abdruck im Schnee,
Ein Gedanke im Wind
Vielleicht ist das hier alles,
Was von mir ubrig bleibt
Ein Lied, das niemand mehr hort
Und im kalten Wind verhallt
Verhallt...